Wir rauchen? Na und?!

Rauchen in Kneipen? Schon lange nur in speziellen Räumen. Unsere coolen Cartoonhelden wie Lucky Luke? Zwar passt die Zigarette zum Image des coolen Cowboys, aber man muss ja an die Kinder denken. Doch diese Punkte stellen doch nur wenige Raucher wirklich in Frage, viel mehr überrascht es immer wieder, wie Negativ über das Rauchen berichtet wird. So manchmal kommt man sich als Raucher fast schon wie ein Krimineller vor, die Frage dahinter ist natürlich warum und weshalb?

 

Ist Rauchen echt so schlimm?

Sagen wir doch einfach wie es ist, wir leben in einer Nation des Bierkonsums. Kaum ein anderes Land bietet das kühle Nass nach dem Feierabend zu einem so günstigen Preis an wie Deutschland. Ist es nicht besonders dann fast schon scheinheilig, wenn Rauchen so negativ dargestellt wird? Werbung für Zigaretten im Fernsehen gehört schon längst der Vergangenheit an, die großen Alkoholproduzenten dagegen präsentieren sich gerne in so ziemlich jedem Medium. Und warum? Nun, die Antwort kennen wir tatsächlich nicht, aber wir kennen Punkte, bei denen Zigaretten Alkohol ganz klar überlegen sind.

 

Die Unfallgefahr durch Alkohol

Hand aufs Herz: Wie oft hören wir von Unfällen, die durch zu hohen Alkoholkonsum provoziert wurden und wie oft durch eine Zigarette? Ohne jede Frage ist die Gefahr durch Alkohol deutlich größer gegenüber Personen, die oftmals gar nichts mit der Situation zu tun haben. Wie viele Schlägereien haben durch das Rauchen einer Zigarette angefangen und wie viele durch das eine oder andere Bier zu viel?  Es geht jetzt nicht darum Alkohol generell schlecht zu reden, sondern eben einen ganz wichtigen Punkt nicht zu vergessen: Während Rauchen einen zumeist nur selber betrifft, können bei Alkohol öfter auch Unbeteiligte mit einbezogen sein. Der Schritt weg von zu öffentlichen Rauchen bei denen auch Unbeteiligte den Rauch abbekommen ist zwar nicht immer komfortabel, aber wenn man ehrlich ist ein respektvoller Schritt gegenüber den anderen. Diesen Respekt findet man bei extremem Alkohol eher selten, da man zu dem Zeitpunkt nur selten komplett Herr seiner Sinne ist. Natürlich ist damit nicht der gemütliche Gang zur Kneipe mit den Freunden gemeint, sondern einfach der Teil der Leute, die einfach die Grenze selber nicht einschätzen können. Wer dagegen den Zigarettenkonsum zu sehr übertreibt der schadet, wenn man dabei respektvoll agiert, keine Mitmenschen.

 

Die Zigarette als Stressabbauer

Ob es eine nervige Diskussion mit dem Chef ist, die Frau oder der Mann einem tierisch auf die Nerven geht oder man einfach nur mal kurz abschalten möchte: Eine kurze Zigarettenpause kann Einem viel Ruhe zurückbringen und so, insbesondere bei Personen die eh schon viel unter Stress leiden, den Alltag deutlich erleichtern.

 

Die Zigarette als Gesprächseinstieg

„Haben Sie mal Feuer“ ist wohl einer der am häufigsten genannten Sätze und kann tatsächlich auch ein guter Einstieg in ein Gespräch sein. Beim nächsten Mal schauen Sie doch einfach, ob man das Gespräch weiter ausführen kann. Die besten Leute lernt man doch eh immer durch Zufall kennen, oder? So manch eine Beziehung hat mit diesem einfachen Satz angefangen.

 

Doch auch bei einer Geschäftsfeier kann man so einen guten Einstieg in das Gespräch mit einem vielleicht noch nicht so bekannten Kollegen haben. Kreativer als das typische „na wie ist das Wetter“ ist es alle Male!

 

Die Zigarette als Begleiter auf einer Party

Auch Rauchen auf einer Party ist eine schöne Kombination, denn was passt besser zu einem kühlen Bier als eine Zigarette? Ob Hausparty, Disko oder Kneipe, eine Zigarette gehört eigentlich schon dazu, oder?

 

Rauchen verbindet Menschen

Viele Punkte die gerade genannt wurden kann man mit diesem Satz zusammenfassen. Rauchen ist einfach etwas, dass noch unbekannte Personen zu einem Gespräch verleiten kann, ohne das Risiko wie beim zu hohen Alkoholkonsum sich dabei komplett zu blamieren.

 

 

Fazit: Rauchen ist weniger schlimm als der Ruf

Der Respekt vor den Nichtrauchern in vergangenen Jahren ist wohl mit dafür verantwortlich, dass man bis zum heutigen Tag einen etwas ungünstigen Ruf genießt. Doch wie beim Alkohol heißt es hier, dass man auch einfach darauf achten sollte, wie hoch die jeweilige Menge ist. Gegen eine gelegentliche Zigarette spricht zum Schluss so viel wie zu einem gelegentlichen Bier oder Wein.

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Günstig rauchen – wie geht das?

Wenn man sich als Raucher mal hochrechnet wie viel Geld im Jahr für das Rauchen draufgeht, dann variiert die Summe von wenigen Hundert bis zu teilweise mehreren Tausend Euro. Wenn man das nun dann auf das ganze Leben hochrechnet, dann könnte für die Summe bei den einem oder anderen Raucher ein durchaus ansehnlicher Sportwagen stehen. Warum also nicht die Chance nutzen und ganz einfach 50 % der Kosten beim Rauchen sparen? Sie fragen sich wie? Wir gehen auf drei beliebte Methoden ein und blicken auf die jeweiligen Vor- und Nachteile.

 

Zigaretten aus dem Ausland

Jeder der an der polnischen Grenze wohnt wird genügend Gründe kennen, die Grenze zu unseren Nachbarn zu überkreuzen. Ob es günstige Lebensmittel, fast schon lachhaft günstige Spritpreise und natürlich günstige Zigaretten. Ohne jede Frage, die Zigaretten aus Polen sind nicht nur vom Preis her sehr gut, sondern auch die Qualität lässt nicht wirklich zu wünschen übrig. Doch damit sind die Vorteile schon vorbei, denn von dieser Möglichkeit können nur wenige von uns profitieren. Ein Ausflug ins Umland dagegen lohnt oftmals nicht, da es auch gesetzliche Vorschriften zur Einreise von Zigaretten gibt. Kofferraum vollmachen und ab nach Hause ist daher nicht möglich, außer Sie sind mit einem Bus voller Freunde und Bekannten unterwegs.

 

Doch auch für die anderen Personen gibt es natürlich verschiedene Methoden, um beim Rauchen eine gute Summe zu sparen. Die Lösung dafür lautet: Zigaretten einfach selber machen.

 

Zigaretten selber drehen

Der klassische Einstieg zur selber gemachten Zigarette besteht oft aus einem kleinen Beutel Tabak, Blättchen und Filtern. Zigaretten selber drehen ist der wohl einfachste und greifbarste Weg zur eigenen Zigarette, bietet aber verschiedene Nachteile. Nicht nur kann man Drehen bei Wind und Wetter mehr oder weniger vergessen, mit Handschuhen bei Kälte ist es die reinste Qual. Doch für viele Raucher gibt es einen ganz anderen Punkt der viel wichtiger ist: Egal wie gut man Zigaretten drehen kann, die Zigaretten sehen immer aus wie selber gedrehte. Der Look und Feel kommt einfach nicht an die Schachtel ran. Dazu kommt, dass es einfach aufwendiger ist als eine hochwertige und einfache Stopfmaschine.

 

Zigaretten selber stopfen

Wer viel raucht, der wird früher oder später sicherlich bei einer Stopfmaschine landen. Wenig verwunderlich, denn mit einer Stopfmaschine kann man mit etwas Übung in der Pause der liebsten Sendung ohne Probleme eine Schachtel Zigaretten stopfen. Das klingt nicht nur einfach, sondern spart eine Menge Geld. Ob man nun die manuellen oder elektrischen Stopfmaschinen bevorzugt ist natürlich reine Geschmackssache und soll jeden soweit selber überlassen sein. Erfahrungsgemäß sind elektrische Stopfmaschinen aber effektiver als die manuellen Geräte.

 

Fazit: Für jeden gibt es eine gute Methode

Im Endeffekt muss natürlich jeder für sich selber wissen, welche Methode er denn nun bevorzugt. Doch durch das wirklich große Einsparpotential sollte jeder Raucher zumindest einmal über die möglichen Alternativen nachdenken. Denn sagen wir wie es ist: Geld zu verschenken hat keiner von uns, oder?